Nachrichten aus Oberschlesien Ausgabe 045/ 08-18-2001 / 22:06:02
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SCHLESISCHE NACHRICHTEN VOM 15. AUGUST 2001
http://www.republikasilesia.com/presse/presse/schlesien/010815/010815sn.htm
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01
Die deutschen Kommunisten wollen mitregieren
Herbert Hubka - Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien
Selbstverständlich wissen wir, dass in dem einen oder anderen Staat des ehemaligen Ostblocks unter sowjetischer Führung heute Postkommunisten bereits mitregieren, ja sogar die beherrschende Mehrheit bilden. Das gilt für Rumänien, in eingeschränktem Maße für Litauen. In Polen zeichnet sich ab, dass nach den Sejmwahlen, wie bereits während der vorangegangenen Wahlperiode bis 1997, Postkommunisten wieder das Sagen haben werden. In der Slowakei, in der Tschechischen Republik drohen antikommunistische Mehrheiten zu zerbrechen. In Bulgarien ereignete sich soeben die Ablösung der bürgerlichen Regierung und der zur Regierungsübernahme angetretenen Postkommunisten durch einen Regierungschef, der als Königsnachfolger von Kommunisten jahrzehntelang ins Exil verbannt war. Aber das ist das Geschehen in Nachbarstaaten oder anderen Staaten Europas. Die Entscheidung über die Zukunft ist jedem Volk selbst aufgetragen.
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02
Rechtsextremisten haben im Bund der Vertriebenen keinen Platz
Die TV Sendung Monitor - verzerrt die Realität Zu der Sendung Monitor vom 26. Juli erklärt die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, MdB: Es ist unerträglich, dass in der Sendung behauptet wird, der Bund der Vertriebenen sei nicht in der Lage und nicht willens sich von Rechtsextremisten abzugrenzen oder Rechtsextremisten abzuwehren.
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03
Deutsch-polnischer Nachbarschaftsvertrag
Meilenstein mit Defiziten
Anlässlich des 10. Jahrestages der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrages vom 17. Juni 1991 gab der Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Vertriebene und Flüchtlinge" der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hartmut Koschyk MdB, der polnischen
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04
Hausordnung nach Kopenhagener Kriterien
Mit viel Beifall ist Staatsminister Günther Beckstein bedacht worden, als er im Rahmen der Großkundgebung anläßlich des Deutschlandtreffens der Schlesier die Nürnberger Frankenhalle betrat. Dort überbrachte der Bayerische Innenminister und stellvertretende Ministerpräsident die Grüße Edmund Stoibers und der Bayerischen Staatsregierung.
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05
Schlesische Notizen

Die Angst der Lufthansa, Breslau so zu nennen.

Löbliche Wiederkehr Schlesiens im Rätsel.

"Sie sind unschuldig, sie sind keine Täter".

Das Grab eines Schlesischen Emigranten bleibt unversorgt,

Ein neues (altes) Haus als Begegnungsstätte in Benkowitz im Kreise Ratibor feierlich eröffnet.
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06
Aktuelles aus Polen

Auslandsverschuldung Polens gestiegen.

Zwischen 1946 und 1955 im kommunistischen Polen 1363 Todesurteile vollstreckt

Schwierigkeiten im Handel zwischen Polen und Russland.

Gasleitung für russisches Gas in die Slowakei.

"Leszek Miller schafft es, seine Partei im Westen als sozialdemokratisch, bei den Wirtschaftsführern als kapitalistisch und bei den Reformverlierern als kommunistisch zu verkaufen",
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Deutsch-polnische Grundschule in Breslau

Die polnische evangelische Kirche der Diözese Breslau eröffnet am 1. September 2001 in Breslau eine deutsch-polnische Grundschule. Unterrichtet wird in deutscher und polnischer Sprache. Die Klassen sollen nicht mehr als 12 Schülerinnen und Schüler haben. Ob sich die inzwischen zahlreichen jungen deutschen Familien, die aus beruflichen Gründen nach Breslau gezogen sind, von diesem Angebot ansprechen lassen, bleibt abzuwarten.
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Polen nicht nur Opfer

„Die Epoche, in der sich Polen hauptsächlich als Opfer der Geschichte gesehen haben, geht langsam zu Ende. Es beginnt eine neue aktive Politik gegenüber unserem westlichen Nachbarn", sagte Bischof Ryscard Sagusz aus Breslau anläßlich des Kirchentags der Gemeinschaft evangelischer Schlesier in Goslar am 30. Juni 2001.
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Dr. Maziej Lis Kandidat für die Parlamentswahlen

Zum ersten Mal wird ein gemeinsamer Vertreter religiöser Minderheiten in Breslau als Kandidat für die bevorstehenden Sejmwahlen antreten. Juden, deutsche und polnische Protestanten, deutsche Katholiken, orthodoxe und unierte Christen unterstützen gemeinsam die Kandidatur des Kurators der evangelischen Hofkirchengemeinde, Dr. Maziej Lis.
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Tag der Heimat am 1. September in Magdeburg

Auch In diesem Jahr lädt der Bund der Vertriebenen in Magdeburg wieder zum alljährlichen „Tag der Heimat" in die Stadthalle ein. Zu dieser Veranstaltung, die gleichzeitig als 10-jährige Jubiläumsfeier des BdV in Sachsen-Anhalt begangen wird, werden voraussichtlich 1500 Gäste erscheinen, die sich schon jetzt auf ein reichhaltiges kulturelles und unterhaltsames Programm freuen können.
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Tag der Heimat am 9. September in Stuttgart

In diesem Jahr lädt der Bund der Vertriebenen in Stuttgart zum alljährlichen „Tag der Heimat" in die Liederhalle/ Hegelsaal ein. Prominente Festrednerin wird die Präsidentin des Bundes der Vertriebenen, Erika Steinbach, sein.

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Lieber Hindenburger Erwin Czmiel in Stuttgart,
ich wünsche Ihnen ein schönen und erholsamen Sonntag
Glückauf ihr Webmaster OS
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