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Nachrichten aus Oberschlesien Ausgabe 023 / 05-06-2001
/ 18:30:38
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Aus "UNSER OBERSCHLESIEN" vom 01.05.2001 (Teil 2)
hier sehen Sie weitere Informationen: http://presse.oberschlesien-bw.de
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Die schlesischen Verwaltungsbezirke Oppeln, "Schlesien"
(Kattowitz) und
Niederschlesien laden unter dem Motto "Laßt uns gegenseitig
kennenlern" zu
einem Woiwodschaftstreffen ein, das am 5. Mai im Amphitheater (Thingstätte)
unterhalb des AufständischenDenkmals in Annaberg stattfinden
wird. Erwartet
werden mehr als zehntausend Besucher. Ziel ist die "Integration
aller Einwohner",
d.h. die Förderung einer neuen schlesisch-polnischen Indentität.
Die zeitliche
Nähe der Veranstaltung zum 80. Jahrestag des sogenannten "3.
Schlesischen
Aufstandes" am 3. Mai dürfte dabei kein Zufall sein.
Die Loslauer Gesellschaft für die Förderung
der europäischen Integration
veranstaltet vom 9. bis 11. Mai das 7. Treffen der polnischen Sektion
der
Robert-Schumann-Stiftung. Am 9. Mai steht in Czirsowitz in der Gemeinde
Groß Gorschütz ein festlicher Europatag auf dem Programm.
Der zweite
Tag steht im Zeichen Oberschlesiens, wobei die oberschlesischen
Deutschen
und nationalgesinnten Oberschlesier im Mittelpunkt stehen; in Referaten,
Diskussionsrunden und künstlerischen Darbietungen wird beiden
Gruppen
die Gelegenheit gegeben, für Toleranz und Zusammenarbeit zu
werben.
Diskutiert wird auch über die Stellung der deutschen Sprache
und des
Oberschlesischen. Am 11. Mai richtet sich das Augenmerk auf die
im
tschechischen Teil Schlesiens lebenden Polen und Schlonsaken sowie
auf die europäische Regionalpolitik. Infos: Kazimierz Mroczek,
Tel. 032-455-2142, eMail mrokazim@poczta.onet.pl.
Das Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit HdpZ
(ul. Rybnicka 27, 44100 Gliwice, Tel. 032-232-49-02) bietet im Rahmen
seiner Vortragsreihe "Lokale Geschichte" im Mai folgende
Veranstaltungen
mit kompetenten Referenten an: Am 18. Mai in Alt Berun ein Vortrag
zum
Thema "Ich sorge für diese Gräber wie ein Mensch
für das Grab eines anderen
Menschen sorgt", ein Referat über deutsche Soldatengräber
an den Ufern
des Flusses Gostynia (Partner: Kreisverwaltung Tichau, DFK Tichau);
am 31. Mai "Historische Traditionen Groß Ranllens und
die Gegenwart"
in Groß Rauden (Partner: Kreis Ratibor, DFK Ratibor).
Noch nicht bekannt ist das Datum des Vortrages über
die Geschichte
der jüdischen Gemeinde im kongreßpolnischen Praszka (Partner:
Kreis Rosenberg,
Gemeinde Praszka, DFK Rosenberg) sowie einer Veranstaltung zum Thema
"Die Geschichte des Kurortes Bad Ziegenhals" (Partner:
Kreisverwaltung Neisse,
DFK Neisse). Die genauen Anfangszeiten und Veranstaltungsorte können
beim HdpZ erfragt werden.
Am 24. Mai bietet das HdpZ in Gleiwitz einen deutschen
Filmabend an.
Gezeigt wird der Film "Lola rennt" von Tom Tykwer.
Die Düsseldorfer Kultband "Die Toten Hosen" kommt
nach Oberschlesien!
Wie ein Sprecher der Gruppe in Düsseldorf mitteilte, gehen
die Musiker auf eine
Osteuropa-Tournee (12.6. Warschau, 14.6. Budapest, 16.6. Prag).
Am 18.6.
werden "Die Toten Hosen" in Kattowitz aufspielen. Das
Konzert wird als Support
von "The Offspring" im Spodek stattfinden. InfoAnfragen:
www.dietotenhosen.de.
Die dreiteilige ARD-Dokumentation "Die Vertriebenen
- Hitlers letzte Opfer"
haben durchschnittlich 3,6 Millionen Zuschauer verfolgt. Die Sendung
erreichte
einen Marktanteil von 13,1 Prozent. Sie konnte sich damit gegen
die starke
Konkurrenz wie etwa dem "heute Journal" erfolgreich durchsetzen.
Bereits zum achten Mal organisiert das Kulturzentrum
in Lugnian (Lugendorf)
im Kreis Oppeln den Wettbewerb "Ze slaskiem na ty". Ziel
ist u.a. die Pflege
und Förderung der oberschlesischen Sprache. Bis zum 1. November
können
oberschlesisch-, aber auch polnischsprachige Arbeiten zu den Themen
regionale
Geschichte, Kultur, Brauchtum und Traditionen eingereicht werden.
Teilnehmen
können alle Schultypen und Altersklassen, also auch Erwachsene.
Die Arbeiten
dürfen nicht länger als acht Seiten DIN A4 umfassen. Weitere
Informationen:
Kulturzentrum Lugnian, Herrn Direktor Christian Czech,
Oppelnerstraße 53, 46-024 l.ugnian/Lubniany, Tel. ++77-421
Der Kreistag des Märkischen Kreises stimmte
am 5. April der Partnerschaft
mit dem Kreis Ratibor, einstimmig zu. Der Partnerschaftsvertrag
soll am 28. Juni
in Lüdenscheid unterzeichnet werden. Er wird eine wirtschaftliche
und kulturelle
Kooperation beinhalten. Zudem erwägen Ratibor und Iserlohn
(Märkischer Kreis)
die Vereinbarung einer Städtepartnerschaft.
Die Proskauer Heimatgemeinschaft bietet noch einen
kleinen Restposten der im
letzten Jahr herausgegebenen Chronik "Proskau eine Geschichte
im Überblick" an.
Bestellung: Helene Handtke, Königsteiner Straße 20, 65719
Hofheim,
Tel. 06192/23500). Preis: 25 Mark plus Porto und Verpackung.
In Tarnowitz wird für knapp 20 Millionen Mark
ein Freizeit- und Spaßbad
namens "Aquapark" gebaut.
Während des Neisser Bundestreffens in Hildesheim
ist das Neisser Museum,
Gelber Stern 21, am 25. Mai von 14 bis 18 Uhr, am 26. von 10 bis
17 Uhr
und am 27. von 15 bis 17 Uhr geöffnet.
Typisch für das oberschlesische Industriegebiet
war seit dem
19. Jahrhundert ein dichtes Netz von Schmalspurbahnen, das die zahlreichen
Gruben, Hütten und Industriebetriebe miteinander verband. Nach
mehreren
Stillegungswellen in den 1980er und 1990er Jahren sind heute von
einst
rund 200 km Streckenlänge nur noch weniger als 30 km in Betrieb.
Seit März 2000 ist nun wieder Leben in den seit 1992 stilliegenden
Bahnhof
Groß Rauden eingekehrt. Groß Rauden, an der knapp 50
Kilometer langen,
in den Jahren 1899 bis 1903 am Westrand des Reviers erbauten Schmalspurstrecke
Gleiwitz-Trynek - Groß Rauden Ratibor, ist jetzt Standort
eines kleinen Eisenbahnmuseums.
Örtliche Eisenbahnfreunde haben im historischen Lokschuppen
mit Unterstützung
der Anliegergemeinden eine sehenswerte Samrnlung von Lokomotiven
und Wagen
mit der außerhalb Oberschlesiens nur selten verwendeten Spurweite
von 785 mm
zusammengetragen. Ergänzend zur Fahrzeugausstellung soll bald
auch ein
regelmäßiger Museumszugverkehr angeboten werden. Bereits
wieder befahrbar
ist der 6 km lange Abschnitt Stanitz - Groß Rauden Paprotsch;
in den nächsten
Wochen soll dann die Herrichtung des anschließenden Streckenstücks
Paprotsch - Schymotschütz folgen. Geöffnet ist das Museum
samstags
und sonntags jeweils von 10 bis 17 Uhr. Nähere Auskünfte
erteilt
Andrzej Cichowicz, Tel.: +48-604-084622 (polnisch und englisch).
Die Heimatfreunde aus Kollanowitz (Kniedorf), Königshuld,
Trzenschin
(Neuwiese) und Wengern im Landkreis Oppeln treffen sich zu ihrem
7. Heimattreffen am 19. Mai im hessischen Hemsbach an der Bergstraße.
Veranstaltungsort ist das neue Hotel "Sport-center", Hüttenfelder
Straße 44
(Tel. 06201/ 472395). Infos: Erika Sauermann, Frohnhauser Straße
297,
45144 Essen, Tel. 0201/463797.
In Gleiwitz soll zum Jahresende das erste schlesische
Museum für
Sanitärtechnik eröffnet werden. Untergebracht ist es in
der Pumpenstation
der hundert Jahre alten Abwasserkläranlage, die inzwischen
für acht Millionen Mark
technisch modernisiert und den neuzeitlichen Anforderungen angepaßt
worden ist.
Alle Bauteile der Pumpenstation sind original erhalten, inklusive
aller
deutschsprachigen Schriftzüge. Das Museum befaßt sich
mit der regionalen
Umweltschutzgeschichte. Die Ausstellungsobjekte reichen von ersten
Kanalrohren aus Holzmaterial bis Kompressoren.
Mit einem Festgottesdienst ist am Ostermontag in
der katholischen Pfarrkirche
zu Kreuzburg die restaurierte Orgel eingeweiht worden. Für
die dringend
notwendig gewordene Restaurierung spendete der Heimatkreisverband
Kreuzburg mehr als 10.000 Mark.
Der Herausgeber der Patschkauer "Dohle"
Leo Schiller, hat in
unermüdlicher Kleinarbeit in verschiedenen Archiven ganze Ausgaben
und Auszüge aus dem früheren "Patschkauer Wochenblatt"
gesammelt.
Sollten sich genug Interessenten melden, werden die interessantesten
Zeitungsseiten als Faksimile unter dem Titel "Patschkau und
die Welt i
n Auszügen wiedergegeben aus dem Patschkauer Wochenblatt"
herausgegeben. Es soll 300 Seiten DIN A4 umfassen. Vorbestellungen
an Leo Schiller, Lerchenstraße 108, 49088 Osnabrück.
Mit freundlichen Grüssen,
Glückauf ihr Webmaster OS
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Erstellt mit dem Newsletter Maker von Sebastian Arndt
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