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Schloß Plawnowitz

Stammsitz der Grafen Ballestrem

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Am früheren Stammsitz der Grafen Ballestrem in Plawniowitz konnten im vergangenen Jahr die umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen beendet werden. Für die letzte Arbeitsphase stellte die Bundesregierung 323.000 Mark zur Verfügung. Insgesamt sind aus deutschen Steuermitteln, wozu auch die Mittel der „Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit" zählen, für die Instandsetzungsarbeiten am Schloß Plawniowitz mehr als dreieinhalb Millionen Mark ausgegeben worden. Das Schloß gehört heute der Diözese Gleiwitz.
Foto: Arnulf Hein
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Turbulenzen in der Europäischen Union
Spannungen um EU-Erweiterung

 

Das EU-Gipfeltreffen Mitte Dezember in Nizza verlief alles andere als harmonisch. Es war kein großer Gipfel glanzvoller  Empfänge und rhetorisch brillianter Erklärungen. Und dennoch war es der bedeutenste EU-Gipfel seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Die lange schwelenden Spannungen zwischen Berlin und Paris wurden in aller Öffentlichkeit ausgetragen und erstmals wurde ein konkretes Datum für die EU-Osterweiterung genannt. Der freiheitliche Wandel, der wie ein frischer Wind Menschen und Völker in Ostmitteleuropa nach dem Abschütteln des sowjetischen Korsetts durcheinanderwirbelt, hat nun auch im Erscheinungsbild der EU-Spitze seinen Niederschlag gefunden. Insofern war es endlich ein ehrlicher Gipfel, der die schwelenden neuen Spannungen in der europäischen Völkerfamilie widerspiegelte und diese nicht wieder mit gebetsmühlenartig wiederholten europapolitischen Phrasen vernebelte. Es wurde deutlich, daß die schon so häufig totgesagten Nationalstaaten noch immer das Zepter in der europäischen Politik schwingen. Blitz und Donnerschlag in Nizza rissen so manchen . Europa-Träumer aus seinem Wolkenkuckucksheim und schärften den Blick für die europapolitischen Herausforderungen der kommenden Jahre. So kann der Katzenjammer von Nizza zum heilenden Schock, zu einer notwendigen Triebfeder einer realistischen, die Einigung endlich wirklich voranbringenden Europapolitik werden.

Historische Fehler in Maastricht

Nizza war das Gegenteil des oft als historischen europapolitischen Gipfel gepriesenen Maastrichter Treffens von 1991, als Kohl und Mitterand europapolitischen Aktionismus vortäuschten, in Wirklichkeit aber den über lange schmerzhafte .Grenzen hinweg wieder Freiheit atmenden östlichen Nachbarvölkern einen Fußtritt verpaßten. Frankreich; Spanien, Griechenland, Portugal und Italien konnten damals Deutschland dafür gewinnen, die EU- Kasse für die nächsten acht Jahre mit jährlich zweistelligen Milliardenbeträgen zu füllen. Deutschland zahlte in all diesen Jahren mehr in die EUKassen als Frankreich, Großbritannien und Italien zusammen. Und anders als alle übrigen Staaten dieser Erde hätte der deutsche Wirtschaftsriese 1991 eine Reihe von weiteren riesigen finanziellen Herausforderungen zu meistern: Denn zweistellige Milliardensummen verschlangen ebenfalls die Bewältigung der Folgen jahrzehntelanger Teilung und sozialistischer Mißwirtschaft, der Zustrom hunderttausender Asylberwerber, der deutsche Finanzbeitrag zum Irak-Konflikt, der teuer erkaufte Abzug der russischen Soldaten, die Sanierung der von den Russen hinterlassenen Liegenschaften sowie die bilateralen deutschen Schuldenerlässe und Finanzhilfen für die östlichen Nachbarn.

 

Doch mit den deutschen Netto-Leistungen an die EU wurde die europäische Teilung vertieft, weil allein in dem damals schon über zehn Jahre zur EU gehörenden Spanien in diesen Jahren für über 80 Milliarden Mark Autobahnen, Häfen, Stromleitungen, Kommunikationsnetze etc. ausgebaut wurden, und die diese Mittel viel dringender benötigenden Volkswirtschaften der östlichen Nachbarländer Deutschlands mit Taschengeldzahlungen abgespeist wurden, wie sie die EU in ähnlicher Höhe dem nordafrikanischen "Vorhof" von Ägypten bis Marokko zur Verfügung stellte. Frankreich, Spanien und anderen gelang es, sich auf Kosten Deutschlands und seiner östlichen Nachbarn eine gut gepolsterte EU-Idylle zu sichern, die gesamteuropäische Risiken und Chancen des Neubeginns im östlichen Ururopa ignorierte. Eine europäische Einigungspolitik, die diesen Namen verdient, hätte damals schon mindestens im gleichen Maße den Ausbau von Autobahnen und Telefonverbindungen in Schlesien, Böhmen oder Ungarn gefördert und nicht zur Verhärtung der neuen europäischen Wohlstandsgrenze beigetragen. So kostet ein Telefonat von Görlitz in das nahegelegene Lauban oder nach Breslau und Oppeln heute immer noch vier mal so viel wie ein Ferngespräch nach Lissabon.

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Turbulenzen in der Europäischen Union 2

In Nizza kam es dem französischen Gastgeber beim Schacher um die Stimmen im EU-Ministerrat nur darauf an, liebgewordene Pfründe zu sichern. Ungeachtet der gleichen Bevölkerungszahl sollte Polen dem französischen Vorschlag zufolge weniger Stimmen bekommen als Spanien. Deutschland, das zwar über 20 Millionen mehr Menschen zählt als Frankreich und ein Vielfaches des französischen EU-Beitrages in die Brüsseler Kassen zahlen, sollte aber die gleiche Stimmenzahl bekommen, wie Paris. Ziel der Franzosen war es, der die EU-Politik dominierenden EU-Südschiene auch in Zukunft einen starken Stimmenblock als Vetorecht gegen den Abbau von Besitzständen zu schmieden. Polen konnte mit deutscher Unterstützung die Stimmengleichheit mit Spanien erkämpfen, aber Deutschland beugte sich in der Frage seiner Stimmenzahl wieder - einmal immerhin nach langem, ungewohntem Tauziehen - dem französischen Druck. Das Ziel einer schlankeren Entscheidungsfindung im Ministerrat als wichtige Weichenstellung für die nun bereits mit Datum in Aussicht gestellte EU-Osterweiterung wurde jedoch verfehlt. Hinsichtlich der begehrten milliardenschweren EU-Struktur- und Kohäsionsfonds gelang es Spanien, Portugal, Griechenland und Italien erneut eine Regelung durchzusetzen, die ihnen praktisch bis 2013! den Zugriff auf diese begehrten ."EU-Fleischtöpfe" gewährt, zu Lasten der bedürftigen östlichen Nachbarn Deutschlands.
Bei soviel Egoismus und wohl auch Nationalismus wächst die Sorge, ob die den Oberschlesiern schon seit 1989 als Allheilmittel angepriesene EU-Osterweiterung in drei Jahren wirklich kommt. Der Löwe von Belfort an der burgundischen Pforte, Symbol französisch-polnischer Waffenbrüderschaft gegen Deutschland, symbolisiert heute ebenso nur noch Geschichte, wie die "Männerfreundschaft" zwischen Kohl und Mitterrand. Die Achse Bonn - Paris gibt es nicht mehr und von Berlin aus schaut man stärker Richtung Osten. Das Mittelmeer wird zum Randmeer und die Ostsee und auch Breslau oder Oberschlesien werden zu neuen Zentren politischen und wirtschaftlichen Handelns in Europa.
Die Deutschen in der Mitte, ob mit oder ohne Korsett der EU, werden sich auf Dauer eine abschottende Ostgrenze, die dem Handel mit den östlichen Nachbarn erschwert, nicht leisten können. Die bereits 1989 vom damaligen ersten demokratischen Ministerpräsidenten der DDR Lothar de Maiziere ausgesprochene Mahnung: "Wenn es dem Westen Europas nicht gelingt, den Osten zu stabilisieren, dann wird der Osten auch den Westen destabilisieren", hat von ihrer Aktualität nichts eingebüßt. Um so wichtiger ist es für die Deutschen, sich aus der spanisch-französischen Umklammerung zu lösen und über Ungarn und Polen hinaus auch die Entwicklungen in Rußland, im Baltikum und besonders in der Ukraine im Auge zu behalten, denn auch diese ebenbürtigen Nationen gehören zur die Zukunft des Kontinents bestimmenden europäischen Schicksalsgemeinschaft.

Alfred Theisen

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Notizen

 

Polen hat die Minderheitenkonvention des Europarates ratifiziert. Die Ratifizierungsurkunde der Europäischen Konvention zum Schutz von ethnischen und nationalen Minderheiten wurde am 18. Dezember 2000 am Sitz des Europarates in Straßburg hinterlegt. Die Rahmenkonvention ist von Polen bereits am 1. Februar 1995 unterschrieben worden, konnte jedoch nach langjährigen Verzögerungen erst jetzt im Sejm eine Mehrheit finden und ratifiziert werden. Die in der Konvention formulierten Standards des Minderheitenschutzes müssen bei der Gestaltung des seit 1993 in Arbeit befindlichen polnischen Minderheitengesetzes beachtet werden.
Ahy


 

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft hat einen mit 5000; DM dotierten "Internationalen Menschenrechtspreis der Sudetendeutschen" gestiftet, der ab diesem Jahr jeweils am 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte an Personen verliehen werden soll die sich um die Achtung der Menschenrechte verdient gemacht haben. Auf Empfehlung des russischen Präsidenten Putin hat die Duma in Moskau wieder die Melodie" der alten sowjetische Nationalhymne eingeführt und die rote Flagge der Sowjetarmee wieder zum offiziellen Banner der russischen Streitkräfte gemacht.


 

Wie die Bundesregierung dem CSU-Abgeordneten Singhammer unlängst mitteilte, hat die Republik Polen mit Blick auf die EU-Osterweiterung eine 5-jährige Übergangsfrist beim Erwerb von Immobilien zu Investitionszwecken und eine 18jährige Übergangsfrist beim Erwerb von Agrarland beantragt. Die rot-grüne Bundesregierung hat die Hilfen für die deutschen Volksgruppen in den östlichen Nachbarstaaten von 140 Mio. im Jahre 1998 auf nur noch 64 Mio. für das laufende Haushaltsjahr gekürzt. Die Integrationshilfen für Aussiedler sanken von 167,4 Mio. Mark im vergangenen Jahr auf lediglich 85,5 Mio für das laufende Haushaltsjahr.


 

Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber will die Geburtenrate in Deutschland mit Hilfe eines monatlichen Familiengeldes von 1000 DM pro Kind erhöhen. Der Rückgang der Geburten sei "eine tickende Zeitbombe für alle sozialen Sicherungssysteme und unsere gesamte Wirtschaft" sagte er "Bild am Sonntag".


 

Die Schere zwischen arm und reich in Deutschland wird größer. Das Vermögen der Bundesbürger hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre auf rund 14 Billionen Mark verzehnfacht. Rund 400 Mrd DM würden jährlich vererbt, teilte die Deutsche Gesellschaft für Erbrechtskunde in Bonn mit. Auf der anderen Seite weisen Caritas und Diakonie darauf hin, das 2,7 Mio. Haushalte in Deutschland überschuldet seien, 600.000 (!) mehr als vor sechs Jahren.


 

Eine Ausstellung "Workuta - Vergessene Opfer" zeigt bis März 2001 die Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Stalinismus in Berlin (Nikolaikirchplatz 5-7, 10178 Berlin, Tel. 030/2834327, Di-Do. 10. bis 18 Uhr geöffnet).


 

Der Künstlergilde e. V in Esslingen, der wie anderen Einrichtungen der Kulturarbeit der deutschen Vertriebenen durch die rot-grüne Bundesregierung eine völlige Einstellung der Förderung angekündigt worden war, soll nun doch auf Projektbasis geringfügig weiter aus dem Bundeshaushalt unterstützt werden. Auch das Land Baden-Württemberg und die Stadt Esslingen wollen Mittel zur Verfügung stellen, sodaß sich ein Überleben dieser Einrichtung abzeichnet.


 

Jährlich kommen nach Angaben des Brandenburger Innenministers Jörg Schönbohm rund 700.000 Menschen nach Deutschland. Mit einem Ausländeranteil von neun Prozent an der Bevölkerung, in manchen Großstädten von mehr als 20 Prozent, nimmt Deutschland in Europa einen Spitzenplatz ein.


 

Um 57 Prozent auf 295,-DM (40.000 Forint) ist ab 2001 das ungarische Mindestgehalt gestiegen. Dies bedeutet für Ungarns Volkswirtschaft Mehrausgaben von 750 Mio. Mark jährlich. Die Lohnnebenkosten verdoppeln sich. (UO)

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Oberschlesien aktuell 1

 

Im ersten Halbjahr 2001 wird in der NDR 3 Fernsehsendung „Talk vor Mitternacht" erneut das Thema „Deutsche Zwangsarbeiter". behandelt. Dazu entschloß sich Moderator Bömer aufgrund der starken Resonanz auf die erste Fernsehgesprächsrunde zu dieser Thematik im vergangenen Jahr. Die Landsmannschaften der Schlesier und Oberschlesier sind dabei, eine entsprechende Dokumentation zu erstellen. Kontakt: Willibald Piesch, Vor dem Holstentor 2, 20355 Hamburg, Tel. (040) 6552304


Aufgrund der finanziellen Situation, die in diesem Jahr dank der eingestellten Förderung 3 durch die Bundesrepublik eingetreten ist, möchte die Stiftung Haus Oberschlesien ein Gebäude, das sich in ihrem Eigentum befindet, veräußern. In diesem Gebäude Bahnhofstraße 69 in Ratingen-Hösel,l gegenüber dem Oberschlesischen Landesmuseums, hat jedoch die Landsmannschaft der Oberschlesier (Ld0) ihre Bundesgeschäftsstelle. Sie hofft, das Haus ankaufen zu können. Bitte unterstützen sie 1 die Landsmannschaft bei ihren Bemühungen, daß Domizil langfristig halten zu können. Spenden mögen bitte auf das Konto der Ld0 bei der Sparkasse Ratingen, BLZ 301516 60, Kto. 343 392 überwiesen werden. Bitte Kennwort „Kauf Haus OS" angeben.


Im Bielefelder Asthesis-Verlag hat Martin Hollender eine 450 Seiten umfassende „Bibliographie Heinz Piontek" herausgegeben. Der wohl bedeutendste lebende oberschlesische Literat und Georg-Büchner-Preisträger ist am vergangenen 15. November 70 Jahre alt geworden.


Nach einer kurzzeitigen Vollschließung aufgrund umfangreicher Restaurierungsarbeiten öffnet am 26. Januar das Museum im Fürstlichen Schloß zu Pless wieder seine Tore für den Besucherverkehr. Als Neuheit, die zugleich als Publikumsmagnet geplant ist, gilt die annähernd originalgetreue Wiederherrichtung der Wohnräume von Kaiser Wilhelm Il.


Die Bundesheimatgruppe Zülz wird ihr diesjähriges Heimattreffen am letzten MaiWochenende in der Heimatgemeinde durchführen. Heimatfreunde, die an einer Teilnahme interessiert sind, können sich wegen Fahrtmöglichkeiten melden bei Elisabeth Sosna, Kopernikusstraße 2, 59269 Beckum, Tel. 02525/4096.


In der Nacht vom 25. auf den 26. November ist der Vorplatz des Kriegerdenkmals in Tarnau von bislang Unbekannten zerstört worden. Bereits zuvor seien die Fenster des DFK-Kulturhauses mehrmals eingeschlagen worden, heißt es.


Am zweiten Dezemberwochenende fand das inzwischen zur Tradition gewordene Singund Chorfestival der Deutschen in Walzen bei Oberglogau statt. Es war das neunte Mal, daß sich DFK-Chöre trafen, um untereinander einen Sieger zu ermitteln, der in diesem Jahr aus Klein Schimnitz (Klein-Schimmendorf) kam. Insgesamt nahmen 27 Gruppen teil, darunter ein erst kürzlich gegründeter Chornamens „Freundschaft" aus Himmelwitz. Enttäuscht registrierten die Besucher jedoch, daß alle Hinweise und das große Bühnentransparent ausschließlich auf Polnisch geschrieben waren („Festiwal Chorow i Zespolow Spiewaczych Mniejszosci Niemieckiej"). Das polnische Kulturministerium stiftete als Siegerpreis übrigens 500 Mark.


Die Heimatgruppe Carlsruhe O/S übernimmt die Kosten für die Renovierung der Siegessäule im Schloßpark des Heimatortes.


Dem Kreisverband Kreuzburg des Deutschen Freundschaftskreises (DFK) gehören derzeit 3.000 Mitglieder an, berichten die „Kreuzburger Nachrichten". Vor zehn Jahren zahlten noch 6:500 Personen ihre Mitgliedsbeiträge. Im Kreisgebiet seien dank der Förderung durch unterricht ausgestattet worden. Außerdem wurden zwei Kindergärten mit neuem Mobiliar und Spielgerät für fast 5.000 Mark bedacht.


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Oberschlesien aktuell 2

 

Die Landkreise Groß Strehlitz und Soest werden voraussichtlich noch in diesem Jahr einen Partnerschaftsvertrag unterzeichnen. Soest ist zugleich Patenstadt der Vertriebenen und Aussiedler aus Groß Strehlitz.


Die Heimatgruppe Deutsch Rasselwitz (Kreis Neustadt) wird vom 23. bis 30. August eine Busfahrt in die Heimat organisieren. Im Mittelpunkt soll das 40jährige Priesterjubiläum von Pater Josef Marx stehen. Interessenten wenden sich bitte an Paul Thiel, Steinauer Weg 3,  31737 Rinteln.


Mit Mitteln der Hermann-Niermann-Stiftung sollen bis Mitte dieses Jahres die Renovierungs- und Umbauarbeiten am ehemaligen Kloster in Benkowitz (Berendorf) im Kreis Ratibor abgeschlossen werden. Das Gebäude wird dem örtlichen DFK dann als Begegnungshaus zur Verfügung stehen. Im großzügig ausgebauten Dachboden ist dank der Initiative von Blasius Hanczuch ein Heimatmuseum im Entstehen begriffen. Außerdem sind ein Konferenzsaal und eine Bücherei vorhanden, auch die Jugendlichen haben ihre eigenen Räume.


In einem Studentenwohnheim der Schlesischen Universität zu Kattowitz sind Ende des vergangenen Jahres vier ausländische Studenten von acht Skinheads zusammengeschlagen worden, berichtet „Dziennik Zachodni".


In Ratibor ist für das nächste Schuljahr die Einrichtung eines bilingualen Gymnasiums geplant. Die Finanzierung der notwendigen Investitionen werden voraussichtlich die „Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit" und die „Hermann-Niermann-Stiftung" übernehmen.


Im polnischen Nachkriegslager „Rosengarten" in Myslowitz sollen zwischen dem 5. Februar 1945 und Mitte 1947 2331 Deutsche, Oberschlesier und Polen ermordet worden sein, berichtet „Dziennik Zachodni". Die Untersuchungen zur Geschichte des Lagers seien noch nicht abgeschlossen.


Eine Monographie über den Königshütter Stadtteil Michalkowitz hat Teodor Okon veröffentlicht. Am Buch Interessierte können es über die Wochenzeitung „Goniec  Gornoslaskie" in Königshütte bestellen.


Die Österreichische Landsmannschaft e.V. hat dem DFK-Bezirksverband Oppeln eine Spende in Höhe von 200.000 Mark überreicht. Mit dem Geld will der DFK u.a. den Neubau einer Grundschule in Groß Lassowitz (Oberwalden) im Kreis Kreuzburg unterstützen.


Daß noch nicht alles goldig ist, was offiziell glänzen soll, zeigt eine Meldung im „Dziennik Zachodni". In einem Bericht der Zeitung wird eine Direktorin einer Grundschule in Beuthen mit folgenden Worten zitiert: „Solange ich lebe, wird an dieser Schule kein Deutsch unterrichtet."


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vom 15. Januarr 2001
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