| Wichtige Ereignisse in der Gemeinde in den
letzten Jahren.
'Es sind zu viele Ereignisse, um alle
aufzuzählen. Vor zehn Jahren wurde der Religionsunterricht in den Schulen eingeführt.
Das veränderte das Bild der Seelsorge und der Jugend. Zur gleichen Zeit begann man mit
der Herausgabe der Zeitschrift Poslaniec (Bote) St. Anna". 1992 bildete der
Heilige Vater die neue Diözese Gleiwitz aus Teilen der Diözesen Oppeln und Kattowitz.
Erster Diözesanbischof wurde Pfr. Bischof Jan Wieczorek. Auf dem Platz vor der Kirche
erschien Weihnachten 1994 eine Krippe, die jetzt immer aufgestellt wird.
Ein großes Ereignis war auch der Besuch
der Kopie der Tschenstochauer Herrin im Jahr 1996. Das war ein besonderes Ereignis mit
einer Wache über die ganze Nacht. Vor zwei Jahren am 6.Dezember weihte Bischof Pfr.Jan
weczorek einen neuen Altar, in welchem er die Reliquien des Hl. Timotheus und der HI.
Aurelia hinterlegte. Zur Vorbereitung der 100Jahr-Feier der Kirchweihe wurde die gesamte
Kirche erneuert; das Dachblech wurde durch Kupferblech ersetzt, auf einem Teil des
Fußbodens wurde neuer Graqit verlegt, die Kirche erhielt einen neuen Innenanstrich und
die Altäre wurden vergoldet.
Heutiges Wirken der St-Anna-Kirche
In der Gemeinde wohnen rund 18.000
Gläubige. 16.000 davon nehmen am Gemeindeleben teil. Die Sternsinger besuchten 4452
Familien. Der Altersdurchschnitt der Gemeinde ist gestiegen. Immer weniger Kinder nehmen
an der I. Heiligen Kommunion teil. In der Kirche finden viele Konzerte oder Gebetstreffen
statt. Tätig ist auch der Klub der Katholischen Intelligenz und das Katechetische Haus.
Religionsunterricht wird an vier Volksschulen, in fünf Kindergärten, an fünf Gymnasien
und zwei Mittelschulen erteilt. Aus dem Kreis der hiesigen Ministranten wuchsen viele
Pfarrer. Viele Mädchen gehören zur Gemeinschaft der Marienkinder". Seit 10
Jahren existiert der von Ryszard Klein geleitete Chor Schola Cantorum".
Das 100-jährige
Bestehen begeht der jetzt von Pawel Sewera dirigierte Chor der Hl. Cäcilie.
Die Architektur der St.Anna-Kirche
Die Kirche wurde auf dem Plan eines
lateinischen Kreuzes mit drei Seitenschiffen, zu denen sieben Tore führen, erbaut.
Architektonisch trägt der Bau romanische und gotische Züge. Die Kirche ist 58 Meter
lang, 20 Meter breit und vom Boden bis zur Turmspitze 71 Meter hoch. Seit 1996 werden die
Glocken automatisch betrieben. Die im Jahr 1900 von der Firma J.E.Weul aus Bockenem
erstellte. Die Uhr wird nach der Frankfurter Atomuhr gesteuert.
In der Kirche befinden sich prachtvolle
Altäre. Diese sind mit schönen Malereien und herrlichen Skulpturen verziert. Links und
rechts vom Presbyterium befinden sich Mosaiken mit den Gestalten der Heiligen. Zwei
Eingangstore - das nördliche und das westliche - wurden zu Kapellen umgestaltet.
Dieser Artikel, entnommen der
Hindenburger Zeitschrift Nowiny Zabrzanskie" basiert auf dem Buch
Gemeinde St.Anna in Zabrze. 100 Jahre Kirchweihfest" von Gemeindepfarrer Pfr.
Jozef Kusche. Die Übersetzung enthält
einige jedoch unbedeutende Kürzungen.
K.F
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