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Gedanken und Wünsche zum Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel

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Liebe Hindenburger Heimatfreunde,

von Jahr zu Jahr - so scheint es - beginnt Weihnachten früher; denn bereits im November leuchten die festlichen Lichterketten in den Städten, werden geschmückte Tannenbäume aufgestellt und die Buden für den Weihnachtsmarkt von den Händlern bezogen. Wer das bedauert, übersieht, dass der Kommerz immer stärker das Leben und somit auch die Feiertage bestimmt. Weihnachten als besinnliches Fest ohne Trubel kennen nur wir Alten, die jungen Leute bestenfalls aus Erzählungen oder Lesebüchern. Man feiert anders in unserer schnelllebigen Zeit, wo vieles vordergründiger geworden ist. Viele denken an die Vergangenheit und  verbinden sie mit der alten Heimat, aber auch dort ist der Trend der Moderne überall präsent.Doch was man nicht kennt, vermisst man auch nicht, und dies gilt für die jüngere und junge  Generation, was in mancher Hinsicht beruhigenkann.

So werden wir uns auch in diesem Jahr auf die Feiertage freuen und sie nach dem individuellen Geschmack gestalten. Der Besuch der Weihnachtsmesse, der für viele noch selbstverständlich ist, wird uns wenigstens für Augenblicke daran erinnern, dass dies die Stunde der Geburt des Welterlösers ist. Wie die zahlreichen Katastrophen der jüngsten Vergangenheit beweisen, suchen die Menschen in Momenten der existentiellen Not noch immer Trost bei Gott und in der Kirchengemeinde.

Die Gemeinschaft  Gleichgesinnter inTagen der Freude wie der Sorge verliert auch heute nicht seine Bedeutung. Wir sind froh, dass wir im nächsten Jahr das Hindenburger Heimattreffen wieder in der Grugahalle in Essen durchführen können. Wie mancher bereits erfahren hat, sind der 15. und 16. September 2001 für das 25. Hindenburger Heimattreffen vorgesehen worden. Wir hoffen, dass Sie Ihr Kommen einplanen können, um die Verbundenheit mit der alten Heimat und der Vaterstadt Hindenburg erneut zu beweisen.

Auch im Namen des Vertretungsausschusses Hindenburg O/S wünsche ich Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, geruhsame Feiertage und ein gutes neues Jahr. 

Ihre Marianne Mosler, Heimatkreisvertrauensfrau

 

 

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Weinachts und Neujahrsgrüsse
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Dr.Wolfgang Reiniger
Oberbürgermeister unserer Patenstadt

Liebe Hindenburger,

es scheint noch gar nicht so lange her zu sein; als mit spektakulärem Aufwand der „Jahrtausendwende" entgegengefibert wurde. Nun neigt sich das Jahr 2000 schon, wieder seinem Ende zu und das Weihnachtsfest ist in unmittelbare Nähe gerückt. Es wird uns erneut die Möglichkeit geben, im Kreise der Familie ruhige und besinnliche Stunden zu verbringen. Viele von uns werden diese Zeit nutzen, über Vergangenes und Zukünftiges nachzudenken.Auch in diesen Tagen werden wieder viele deutschstämmige Menschen in unser Land kommen. Hier wollen und müssen sie von vorn beginnen.Sie, liebe Hindenburger, haben selbst erfahren, was Krieg, Verlust der Heimat und Neuanfang in einem fremden Land bedeuten. Sie wissen noch genau, wie schwer es war, sich ein neues Zuhause aufzubauen.Vor diesem Hintergrund hat die Stadt Essen 1953 die

Patenschaft über die ehemalige Stadt Hindenburg O/S und ihre Bürger übernommen. Mit kommunaler Unterstützung sollte die Integration gefördert wer den. Damit verbunden war und ist auch die Bereitschaft, Tradition und Kulturwerte der ehemaligen Heimat zu erhalten und zu pflegen. Die Stadt Essen darf dazu als Patenstadt Hindenburgs einen kleinen Beitrag leisten und freut sich schon jetzt darauf, viele Hindenburger Landsleute im kommenden Jahr in der Grugahalle Essen zum nächsten Hindenburger Heimattreffen begrüßen z können.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes Weihnachtsfest

und ein gutes Jahr 2001.

Dr. Wolfgang Reiniger Oberbürgermeister

 

 

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Anton Weimann Glückauf!
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Ein hochverdienter Oberschlesier begeht am 16. Dezember 2000 seinen 90. Geburtstag. Es ist Anton Weimann. Seine Wiege stand in Hindenburg/ Oberschlesien. 90 bewegte Lebensjahre in seinen zahlreichen Facetten nachzuzeichnen ist äußerst interessant, soll hier aber im wesentlichen die landsmanschaftliche Betätigung hervorheben. Nach der Schulausbildung führte den Jubilar der Weg zur Polizei. Er bekam dort seine fachliche Ausbildung, die ihm dann über die Zeit als Soldat in verschiedenen ähnlichen Tätigkeiten begleitete. Seine Zeit bei den Fallschirmjägern endete nach der englischen Gefangenschaft im September 1945. nahm er seinen Polizeidienst bei der Polizeistation in Herringen-Wiescherhöfen wieder auf. Als für Anton Weimann mit Erreichen der Altersgrenze zum 31. 12. 1970 der aktive

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Polizeidienst endete, hatte er 22 Jahre aufopferungsvollen Dienst fern seiner oberschlesischen Heimatstadt Hindenburg ausgeübt. Aber schon gleich nach Kriegsende kümmerte sich Anton Weimann um die Eingliederung der heimatlos gewordenen Oberschlesier in seinem neuen Zuhause. Dies führte schon im Jahr 1947 - also vor nunmehr 53 Jahren zunächst zu einer Interessengemeinschaft der Vertriebenen, da zu diesem Zeitpunkt die Gründung von Landsmannschaften verboten war. So fand schon im Dezember 1947 die 1. Barbarafeier der Oberschlesier in Hamm statt. In den folgenden Jahren kam es unter Federführung des Jubilars zu mehreren Gruppengründungen der zwischenzeitlich zugelassenen Landsmannschaft der Oberschlesier in Hamm, Unna, Bönen, Werne, Bockum-Hövel und Herringen. Die Kreisgruppe Hamm hatte A. Weimann 23 Jahre als Vorsitzender geleitet. Seit 1960 gehörte er dem Landesvorstand der Ld0 Landesgruppe Nordrhein-Westfalen an. Sein Spezialgebiet war und ist der Sozialbereich. Den oberschlesischen Aussiedlern den Neubeginn zu erleichtern, lag ihm hierbei besonders am Herzen. Seine umfassenden Kenntnisse im Sozialbereich haben sich nicht nur landes-, sondern auch bundesweit herumgesprochen. Daher wurde er 1979 in den Bundesvorstand der Landsmannschaft der Oberschlesier gewählt. Dieses verantwortungsvolle Amt hatte er 12 Jahre inne. In diesen Zeiten hat er Maßstäbe gesetzt.

Gerade die Jahre der sog. Aussiedlerwellen erforderten ein hohes Maß an Organisationsgeschick und Durchsetzungsvermögen. Seminare für die Aussiedlerbetreuer - zeitweise waren es über 250 ehrenamtlich tätige Landsleute bundesweit! - wurden unter seiner Leitung mehrfach durchgeführt. Allein in Ratingen-Hösel, dem Sitz des Bundesverbandes und dem Standort des Oberschlesischen Landesmuseums, nahmen über 1500 Aussiedler an Tagesseminaren teil. Seine Erfahrungen brachte er noch weitere Jahre im Rat der Landsmannschaft der Oberschlesier ein und gehört noch heute der Landesvertretung NRW an.

Für all sein ehrenamtliches Engagement wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz, der silbernen und goldenen Ehrennadel der Landsmannschaft der Oberschlesier, der goldenen Ehrennadel des Bundes der Vertriebenen, dem Wappenteller der Stadt Hamm und weiterer Auszeichnungen anderer Verbände ausgezeichnet. Sein stets wacher Blick für die Ereignisse der Zeit ist ihm geblieben und noch heute schlägt sein Herz für Oberschlesien und die Belange seiner Landsmann­schaft der Oberschlesier, was er gerade erst in den vergangenen 12 Monaten in ganz besonders hervorzuhebender Weise unter Beweis gestellt hat.

Andreas Gundrum

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vom 20.Dezember 2000
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Weihnachts und
Neujahrs Wünsche


Grüße des OB
unserer Patenstadt


Anton Weimann
ist 90 Jahre


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Presse