Zeittafel 06 |
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| 28.11.1809 | Grosser Grubenbrand auf dem Heinitzfläz der Königin-Luise-Grube in Zabrze. |
| 1810 | Vollendung des Anschlusses des Stollenkanals an das Stollenmundloch des Hauptschlüssel-Erbstollens in Zabrze. |
| 1815 | Eröffnung einer Volksschule für die Kinder fiskalischer Grubenangehöriger im Raum eines Zechenhauses in Klein-Zabrze (,Berg- oder Hüttenschule). |
| 29.8.1816 | Oberhüttenwart Dr. Karl Johann Bernhard Karsten legt eine Denkschrift über den Bau einer Eisenbahnverbindung von Breslau bis Zabrze vor. Wäre er verwirklicht worden, hätte Zabrze den Ruhm gehabt, Station der ersten Eisenbahn auf dem europäischen Festland gewesen zu sein. |
| 1818-1819 | Bau der ,Kohlenstrasse von Gleiwitz bis Königshütte. Länge der Strasse 20 km, davon auf Zabrzer Gebiet 9 km. Sie trägt in Erinnerung an die Benutzung der Strasse durch Kronprinz Friedrich Wilhelm (dem späteren Preussenkönig Friedrich Wilhelm IV.) anlässlich einer Besichtigung der bergfiskalischen Betriebe am 20. 6. 1819 den Namen ,Kronprinzenstrasse. |
| 1821 | Durch die päpstliche Bulle ,,De salute animarum wird nach der im Jahre 1811 erfolgten Absprache der Bischöfe von Breslau und Krakau die Kirchengemeinde Biskupitz nunmehr vom Bistum Krakau losgelöst und dem Bistum Breslau zugeordnet |
| 1824-1825 | Bau der Gemeindeschule in Zabrze an der Kronprinzenstrasse (,,Küsterschule). Die Schule wird fortan auch von den Kindern der aufgelösten bergfiskalischen ,,Berg- oder Hüttenschule besucht. |
| 1825 | Neubau einer Volksschule in Biskupitz. |
| 20.1.1826 | Andreas Athanasius Seemannm, bisher Pfarrer in Bielschowitz wird Pfarrer von St.Andreas in Zabrze. Er wurde am 29. 11. 1786 in Jerschau geboren, am 8. 3. 1810 zum Priester geweiht; Franziskanermönch, der sich später saekularisieren lässt. Er ist am 1. 11. 1847 in Zabrze verstorben. |
| 2. 2.1826 | Neuer Gutsherr von Zabrze: Karl Lazarus Graf Henckel von Donnersmarck. |
| 4.12.1829 | Der Besitzer der Zabrzer ,,Erb- (Frei-)scholtisei" und Grundherr von Mokrau, Leopold von Hochberg und Güttmannsdorf, geboren am 24. 6.1768 in Mikultschütz (Klausberg), verstorben. |
| 1831-1832 | Die Cholera fordert in Zabrze und Umgebung zahlreiche Opfer. |
| 31.10.1845 | Die Eisenbahnstrecke Breslau Gleiwitz Zabrze Schwientochlowitz wird eröffnet; 1846 wird sie bis Myslowitz erweitert. |
| 1848 | Wiedereröffnung durch Guido Graf Henckel von Donnersmarck der Concordiagrube, die wegen Wasserschwierigkeiten Ende des vorigen Jahrhunderts und nach mehrmaligem Wechsel des Eigentümers stillgelegt war. |
| 1849 | Cholera erneut in Zabrze und Umgebung. |
| 1850-1851 | Errichtung der Donnersmarckhütte. |
| 29. 8.1850 | Philipp Kitta wird Pfarrer von St. Andreas in Zabrze. Er wurde am 1. 5. 1810 in Blazeowitz geboren und am 31. 3. 1838 zum Priester geweiht. Während seiner Amtszeit wurde die neue St.-Andreas-Kirche gebaut und die alte Schrotholzkirche abgebrochen. Er ist am 9. 9. 1883 in Zabrze verstorben. |
| 7. 10.1850 | Neuer Grundherr von Zabrze: Guido Graf Henckel von Donnersmardc. |
| 1. 7.1851 | In Zabrze wird eine Postexpedition II. Klasse errichtet. |
| 1852 | Wieder wütet die Cholera in Zabrze und Umgebung. |
| 1852 | Die Gemeinde Dorotheendorf wird durch eine Feuerbrunst, begleitet von einem starken Sturmwind, schwer heimgesucht. |
| 17. 1.1852 | Genehmigung der Kgl. Regierung in Oppeln zur Abhaltung eines Marktes in Alt-Zabrze. |
| 1853 | Eröffnung der Hedwigswunschgrube. |
| 1853 | Errichtung der Kötzschen Dampfkesselfabrik, die später von der Redenhütte übernommen wird. |