Zeittafel 05 |
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| 18. 3.1770 | Florian Spack (Spok), ein geborener Gleiwitzer, wird Pfarrer von Zabrze. Er ist am 26. 2. 1776 im Alter von 33 Jahren verstorben. |
| 1774-1776 | Friderizianische Kolonisation: Gründung der Kolonien Dorotheendorf (1774), Klein-Zabrze, ,,Schloss- oder Sandkolonie (1775) und Mathesdorf (1776) sowie Ober- und Nieder-Paulsdorf und Kunzendorf durch Mathias Freiherrn von Wilczek, |
| 2. 2.1774 | Der
Beuthener Landrat, Erdmann Gustav Graf Henckel von Donnersmarck, wird von der Kgl.
Domänenkammer in Breslau beauftragt, den vom Grundherrn Mathias Freiherrn von Wilczek
für die Anlegung der neuen Kolonien zur Verfügung gestellten Grund und Boden zu unter
suchen und darüber zu berichten, was unter dem 1. 3. 1774 geschieht. Der Grundherr will entgegen dem Wunsche Friedrich des Grossen die neuen Kolonistenstellen mit eigenen Untertanen besetzen. |
| 7. 3.1774 | Die Kgl. Domänenkammer in Breslau verfügt, dass die Besetzung der Stellen mit eigenen Untertanen nicht erlaubt werden kann. |
| 17.10.1775 | Negativer Bericht des Beuthener Landrats über die Kolonie Dorotheendorf |
| 19. 3.1776 | Josef Philipp Schultz wird Pfarrer von Zabrze; er ist im Alter von 80 Jaliren am 5. 5. 1825 in Zabrze verstorben, |
| 1777 | Befreiung der Domänenbauern. |
| 1780 | Der erste Hochofen in Zabrze. |
| 20. 6.1780 | Revisionsbericht über die Kolonie Dorotheendorf. |
| 16.10.1784 | Gemeinsame Beschwerde der Kolonisten von Mathesdorf, Dorotheendorf und Klein-Zabrze, |
| 12. 9.1790 | Mathias Freiherr von Wilczek in Zabrze verstorben; seine Beisetzung erfolgt am 16. 9. 1790 in der Gruft der Kirche in Wieschowa (Randsdorf) |
| 24.11.1790 | Beginn des Kohlenbergbaues im Zabrzer Walde, nachdem unmittelbar an der Grenze der Zabrzer Gemarkung bei Paulsdorf ein Kohlenflöz erbohrt wurde. |
| 1791 | Gründung der Königin-Luise-Grube, die diesen Namen jedoch erst 1811 erhält. |
| 1792 | Prinz von Kurland auf Janow tritt als Käufer des Zabrzer Gutes auf. Der Gutsbesitz geht schliesslich an Anton Freiherrn von Wilczek, einem Sohn des Mathias Freiherrn von Wilczek, über. |
| 16.12.1795 | Neuer Besitzer des Zabrzer Gutes: Mathias Freiherr von Wilczek (derJüngere). |
| 14. 5.1797 | Die Concordiagrube wird gemutet. |
| 24. 5.1797 | Neuer Gutsherr von Zabrze: Kgl.-Preussischer Justizrat Josef Hofrichter. |
| 13. 7.1799 | Beginn des
unterirdischen Stollenbaues von Zabrze nach Königshütte (Hauptschlüssel-Erbstollen) |
| 18.10.1800 | Einweihung des Hauptschlüssel-Erbstollens in Anwesenheit des Staatsministers Freiherrn von Hardenberg und Graf Reden. |
| 17.2.1801 | Neuer Gutsherr von Zabrze: Kgl. Kammerrat Friedrich Leopold Wildegans auf Bomst. |
| 12. 5.1801 | Genehmigung des Königs von Preussen Friedrich Wilhelm III. zum Bau des Stollenkanals als Anschluss an den bis Gleiwitz herangeführten Klodnitzkanal (begonnen 1792, beendet 1822). |
| 1802 | Neuer Gutsherr von Zabrze: Prinz Georg Karl Landgraf von Hessen Darmstadt, |
| 1804 | Bezug des neuen Volksschulgebäudes in Biskupitz, an das auch die Kinder aus Ruda und Zaborze angeschlossen sind. |
| 1806-1807 | Krieg mit Frankreich (Napoleon). Später französische Besetzung im Zabrzer Raum. |
| 9. 7.1806 | König Maximilian I. von Bayern kauft die Herrschaft Zabrze. |
| Okt.1807 | Berggeschworener (Bergrat) Heinrich Heintzmann kommt von der Königsgrube (bei Königshütte) nach Zabrze und übernimmt die Leitung der staatlichen Grubenbetriebe bis zu seiner Versetzung nach Essen im Jahre 1821. |
| 8. 4.1809 | Aufhebung der persönlichen Erbuntertänigkeit. |