Zeittafel 04 |
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| 4. 5.1704 | Gutsherrin Anna Susanna von Rauthen, geborene von Welczek, in Zabrze verstorben; sie wird bei den Franziskanern in Gleiwitz beigesetzt. |
| 1706 | Neue Gutsherrin von Zabrze wird Anna Susanna Renata Freiin von Sobeck; sie ist seit dem 1. 11. 1700 mit Johann Bernard III. Graf von Praschma verheiratet. |
| 27.4.1712 | Beschwerde des Schulzen Urban Bambanik und der Schulzen der Nachbarorte über den Gutsherrn Graf von Praschma wegen der drückenden Lasten. |
| 1714 | Prozess des Zabrzer Pfarrers gegen die Gutsherrschaft in Sachen der Pfarrwidmut. |
| 15. 3.1714 | Beschwerde des Zabrzer Pfarrers wegen Verweigerung des Holzes aus dem herrschaftlichen Walde. |
| 3. 10.1714 | Urkunde der Herrschaft Zabrze über kostenlose Überlassung von Holz für den Bau des Pfarr- und des Gesindehauses sowie der Scheune Ställe und Zäune. |
| 1721 | Martin Josef Otzko (Oczko) wird Pfarrer von St. Andreas in Zabrze.Er wurde 1678 in Peiskretscham geboren, studierte in Olmütz, wurde 1702 zum Priester geweiht und versah das Pfarramt bis 1743. |
| 1725 | Die Kirchenmatrikel von St. Andreas nennt neben den zur Pfarrei gehörenden Dörfern Zabrze und Sosnitza auch eine ,,ferricudina cum aliquot gazulis -ein Frischfeuer (Eisenhammer) mit einigen Hãuschen (im späteren Stadtteil Mathesdorf liegend). |
| 1731 | Die Kirchenmatrikel erwähnt wiederholt die "ferricudina Zabrzensis", den Zabrzer Hammer, den der Volksmund "Kucznica" oder "Kolonie Kucznica" nennt |
| 25. 8.1731 | Johann Bernhard III. Graf von Praschma, Ehemann der Zabrzer Gutsherrin, verstorben. |
| 1736 | Die Homannsche Karte von 1736 verzeichnet ebenfalls den Zabrzer Eisenhammer (,,Kucznica). Eine Gründung dieser Kolonie im Anfang des 18. Jahrhunderts ist daher wahrscheinlich. |
| 1738 | Die Gutsherrin von Zabrze Anna Susanna Renata, geborene Freiin von Sobeck, verwitwete Gräfin von Praschma, heiratet den Grafen Johann Dunin von Skrzinow in Spotowawola. |
| 1740 | Johann Graf Dunin von Skrzinow in Spotowawola lãsst beim Zabrzer Schloss einen Park mit Weinbergen anlegen. |
| 11. 6.1742 | Beendigung des 1. Schlesischen Krieges (17401742) durch den Frieden zu Breslau. Oberschlesien wird eine preussische Provinz. Bildung des Landkreises Beuthen OS. Zu diesem gehoren auch die Gemeinden Biskupitz, Zaborze und Zabrze. |
| 11. 11.1743 | Lorenz Dominik Schuster wird Pfarrer von Zabrze; er amtiert bis 1770. |
| 1744-1745 | 2. Schlesischer Krieg; Frieden zu Dresden (25. 12. 1745). |
| 9.5.1744 | Die Gutsherrin von Zabrze Anna Susanna Renata Gräfin Dunin von Skzinowin Spotowawola verstorben. Gutsherr von Zabrze wird ihr verwitweter Gatte Johann Graf Dunin. |
| 30. 6.1750 | Der Gutsherr von Zabrze Johann Graf Dunin von Skzinow in Spotowawola verstorben. Der Zabrzer Besitz wird zunächst an den Edlen von Krause verpachtet und später von Josef von Mierossowski (Burggraf von Krakau) übernommen. |
| 1756-1763 | Im 3. Schlesischen Krieg kämpfen auch oft über 40 Jahre alte Zabrzer Buerger unter Friedrich dem Grossen. |
| 1763-1764 | Errichtung eines Schulgebäudes aus Schrotholz in Zabrze. |
| 15. 2.1763 | Im Hubertusburger Friedensvertrag wird Schlesien und damit auch Oberschlesien als Besitz des Preussenkönigs Friedrich den Grossen völkerrechtlich anerkannt. Bald danach beginnen politische Unruhen im benachbaren Polen und zahlreiche Flüchtlinge kommen von dort über die Grenze. |
| 1769 | Mathias Freiherr von Wilczek wird Gutsherr von Zabrze. |
| 1770 | Gründung der ,,Schlesischen Landschaft als Kreditinstitut durch Friedrich den Grossen. |