Zeittafel 03 |
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| um 1577 | Als Ortspfarrer von Zabrze wird Adam Badesto erwähnt. Es dürfte sich um einen Sohn der im selben Ort wohnenden Familie Badesto handeln.. |
| 22. 7.1591 | Szambor Dluhomil erwirbt Biskupitz. |
| 1610-1622 | Gutsherr von Zabrze ist Wenzel von Gieraltowski (Sohn und Erbe des Hans von Gieraltowski, dem zuvor das Erbe des Szambor Dluhomil zufiel). |
| 16261642. | Heimsuchungen während des Dreissigjährigen Krieges. |
| 1626 | Verpfändung von Zabrze und der urnliegenden Dörfer an Peter von Konietzky, der später Eigentümer wird. Etwa 20000 Mann, Truppen des Grafen Ernst von Mansfeld und dänische Regimenter unter Herzog Johann Ernst von Weimar, ziehen durch Oberschlesien über Beuthen nach Ungarn, in Gleiwitz und auf der Hindenburger Flur brandschatzend und alles verwüstend, |
| 1627 | Die Mansfelder und dänischen Truppen kommen geschlagen, auf ein Drittel dezimiert und ihrer Führer zumeist durch den Tod beraubt, zurück |
| 27. 2.1627 | Plunderung der Stadt Beuthen OS und der Umgebung. |
| 1637 | Polnische Truppen des ,,Siranskischen Regiments liegen längere Zeit in den Dörfern der Hindenburger Flur, um hier alles ,,aufzufressen, wie der Chronist der damaligen Zeit berichtet. |
| 16421643 | Schwedische Soldateska plündert in Rauden, Gleiwitz, Beuthen OS und Urngebung. |
| 1643 | Gutsherr von Zabrze ist Alexander von Bialy-Bielski. Das hölzerne Schloss (Burg) wird von ihm durch einen Steinbau ersetzt. Er ist 1656 verstorben. Gutsverwalter Baron Karl Andreas Sesswohl. |
| um 1655 | Raubritterunwesen. Nach der Volkssage ist die Burg Chudow (im späteren Landkreis Zabrze) Stützpunkt der Raubritter. |
| 1662 | Stanislaus Janusz, geboren in Zülz, wird als Ortspfarrer von Zabrze erwähnt; er ist wahrscheinlich um 1677 verstorben. |
| 1668 | In der Biskupitzer Kirchenchronik wird die Schule erstmals erwähnt. |
| 5. 4.1672 | Übernahme
der Gutsherrschaft durch die Töchter von Alexander von Bialy-Bielski, Agnes und Helena. Als Gutsverwalter von Zabrze wird Baron Johann Gottlieb von Sesswohl genannt. |
| 5. 11.1672 | In Biskupitz setzt eine Kommission der bischöflichen Regierung in Neisse die Verpflichtungen der Untertanen gegenüber der Gutsherrschaft fest. |
| 19. 11.1672 | Eine Kommission der bischöflichen Regierung in Neisse kommt nach Zabrze, urn die Klagen der Bewohner gegen die Gutsherrschaft entgegenzunehmen und gleichzeitig die Verpflichtungen der Untertanen gegenüber der Gutsherrschaft, wie auch dieser selbst, festzusetzen. Im Dorf Zabrze sind 34 Bauern (eine Bauernstelle liegt wüst), acht Gärtnerstellenbesitzer, 21 Häusler, zwei Müller und ein Schmied. |
| 1675 | Georg von Welczek ist Gutsherr von Zabrze; er ist am 6. 11. 1687 verstorben. |
| 25. 3.1677 | Pfarrer Johann Georg Badesto (Badestinus) übernimmt die Parochie St. Aridreas in Zabrze und beginnt irn selben Jahr ein Urbar anzulegen, das später als Grundlage der Hindenburger Ortsgeschichte dient. Er trat wahrscheinlich 1720 in den Ruhestand. |
| 1687 | Gutsherrin von Zabrze ist Anna Susanna von Rauthen, geborene von Welczek auf Koschentin, Als Gutsverwalter wirkt Karl von Kalkreut. |
| 1699 | Ein Acker wird zwischen der Gutsherrin und dem Zabrzer Pfarrer wegen der schlechten und unbequemen Wege innerhalb des Orts ausgetauscht. |
| um 1700 | Die Herrschaft Zabrze ist eine der grössten Grund- und Gutsherrschaften in der näheren und weiteren Umgebung. Zu ihr gehören fünf Dörfer und fünf Vorwerke mit etwa 1700 Einwohnern. |