Zeittafel 02 |
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| 24. 8.1335 | Vertrag von Trentschin. Polen verzichtet auf Schiesien zugunsten Böhmens. |
| 9. 2.1339 | Beurkundung des Trentschiner Vertrages durch Polenkönig Kasimir III.den Grossen . |
| 7. 4.1348 | Förmliche Einverleibung der schlesischen Fürstentümer in die böhmische Krone. |
| 1354 | Der Breslauer Bischof Preczlaw (Preslaus, Preczlaus, Primislaus) von Pogarell besucht den Ort Zabrze. Er kann als Gründer des regulären Pfarrsystems in Zabrze gelten. Eine Pergamenturkunde mit seinem Siegel aus demselben Jahr über die Pfarrwidmut befand sich noch 1677 im Zabrzer Pfarrarchiv; sie ist spater verschollen. Der Pfarrer von Zabrze heisst Johannes. |
| 1394 | Althammer, später der ,,Deutsche Hammer an der Klodnitz bei Kattowitz, ältester uns bekannter Eisenhammer Schlesiens. |
| 3.5.1411 | Urkundliche Bestãtigung des Breslauer Bischofs Wenzel von alten Rechten, die dem Schulzen von Zaborze alias Hennygsdorf zustehen. |
| 1419-1436 | Hussiteneinfälle. |
| 1447 | In der Rechnung über den Peterspfennig aus dem Archipresbyterat Gleiwitz wird Zabrze auch Endersdorf (= Andrisdorf =Andreasdorf) genannt. Der Patron der Kirche St. Andreas gab wohl hierbei dem Ort diese Bezeichnung. |
| 1465 | Verpfändung der Hindenburger Flur unter dem Breslauer Bischof Jodokus von Rosenberg an Herzog Hans von Auschwitz. |
| 1474 | Bestellung eines Oberlandeshauptmanns für ganz Schlesien durch Ungarkönig Matthias Corvinus. |
| 18.6.1490 | Urkundliche Bestätigung der Konsule von Beuthen OS über die Vorlage eines Dokuments durch den Schulzen von Zaborze Matthias. |
| 1492 | Der Ort Zabrze wird in einer böhmisch geschriebenen Urkunde mit ,,Zabrzich bezeichnet. |
| 1510 | Herzog Hans von Auschwitz verpachtet von seinem Pfandbesitz die Dörfer Biskupitz, Sosnitza und Zabrze an Kristof Nawoy aus Gleiwitz |
| 1524 | Verkauf der Hindenburger Flur nach Pfandeinlösung durch den Breslauer Bischof Jakob von Salza für 6100 ungarische Gulden an Nikolaus von Birawa; als ,,Pächter und Grundherr wird Thomas Bolcz, auch Thomas Michalkowitzki genannt, erwähnt. |
| 29.8.1526 | König Ludwig von Böhmen und Ungarn kommt im Krieg gegen die Türken bei Mohacz ums Leben. Schlesien fällt mit Böhmen, Mähren und Ungarn an Ferdinand I. von Habsburg. |
| 1528 | Erlass der ersten ,,Bergordnung des oberschlesischen Industriereviers durch das ,,Bergamt der ,,freien Bergstadt Tarnowitz unter Markgraf Georg von Brandenburg und Johann von Oppeln. |
| 1530 | Die Schrotholzkirche St. Andreas in Zabrze wird durch elnen Brand zerstört. |
| 1535 | Im Pfarrarchiv wird in einer Pergamenturkunde mit anhängendem Siegel nebst einer Bestätigung der bischöflichen Behörde die Schenkung einer Wiese an die Pfarre erwähnt. |
| 1538 | Die Dörfer Biskupitz und Zabrze kommen in den Besitz (wahrscheinlich zunächst als Pacht) von Nikolaus Dluhomil. Hans von Gieraltowski erwirbt die Dörfer Zaborze und Sosnitza; zwei Jahre später auch Ruda und Rudahammer. |
| 1542-1546 | Als Ersatz für die 1530 abgebrannte Schrotholzkirche St. Andreas wird eine neue Schrotholzkirche an der alten Dorfstrasse, der späteren Heinrichstrasse, erbaut. |
| 16. 4.1548 | Der Breslauer Bischof Balthasar von Promnitz verleiht die Bergbaurechte für Biskupitz und Umgebung an die Brüder Nikolaus und Johann von Birawa, wohl den Eigentümern dieses Gebietes. |
| um 1570 | Szambor Dluhomil, Sohn des Nikolaus Dluhomil, wird als Grundherr von Zabrze erwähnt. Er errichtet in Zabrze ein burgähnliches Schloss (auf dem späteren Gelände der Donnersmarckhütte |