Zeittafel 01 |
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| etw. 10000 v. Chr. | Schwache Spuren von Menschen der Altsteinzeit in Oberschlesien. |
| um 7000 v. Chr. | Mittelsteinzeitliche Besiedlung der Hindenburger Flur, vornehmlich im Stadtteil NO. |
| 4000-1800 v. Chr. | Schwache indogermanische Spuren im Süden und Westen der Hindenbburger Flur |
| 1000 v. Chr. | Schlesien wird Kernland der Illyrer. |
| 600-300 v. Chr. | Frühgermanen (Bastarnen und z. T. Skiren) in Nordschlesien. |
| 400 v. Chr. 100 n. Chr. |
Kelten in Südschlesien (in Oberschlesien bis 100 n. Chr.). |
| 120 v. Chr. 400 n. Chr. |
Wandalische (germanische) Bauernstaemme (Silingen) in Schlesien (in Oberschlesien erst im 1-2. Jahrhundert n. Chr.). |
| um 400 n. Chr. | Die Hauptmasse der Wandalen verlässt im Zuge der Völkerwanderung Schlesien. |
| um 600 | Slawen wandern nach Schlesien und Ostdeutschland ein. |
| 963 | Der polnische Piast Misko I. unterliegt dem deutschen Markgrafen Gero und wird dem Deutschen Kaiser Otto I. zunächst tribut- und bald danach lehnspflichtig. |
| 1000-1335 | Schlesien im Spannungsfeld zwischen Polen und Böhmen. |
| 1137 | Der Pfingstfriede zu Glatz zwischen Polen und Böhmen bringt gesicherte Grenzen zwischen Schlesien und Böhmen. |
| 23. 4.1155 | Erste urkundliche Erwähnung der Hindenburger Flur in einer Bestätigung des Breslauer Bistumsbesitzes durch Papst Hadrian IV. |
| 1157 | Kriegszug des Kaisers Friedrich I. Barbarossa nach Schlesien. Polenherzog Boleslaus IV. erkennt die Oberhoheit des Deutschen Reiches an. Schlesien wird ein selbständiges von Polen losgelöstes Herzogtum. |
| 1163 | In Schlesien entsteht eine vom Medium der polnischen Dynastie losgrlöste und nunmehr deutsch geprägte Piastendynastie. |
| vor 1200 | Beginn deutscher Besiedlung Niederschlesiens. |
| 1222 | Der ,,Ujester Halt" darf nach Genehmigung des Herzogs Kasimir I. von Oppeln durch den Breslauer Bischof Lorenz nach deutschern Recht besiedelt werden. |
| 1240-1241 | Mongoleneinfall. |
| 25. 3.1243 | Verzicht auf landesherrliche Dienstleistungsansprüche und Befreiung von landesherrlichen Dienstverpflichtungen der Biskupitzer Untertanen durch Herzogin-Mutter Viola. |
| 9. 8.1245 | Weitere Erwähnung der Hindenburger Flur in einer Bestätigung des Breslauer Bistumsbesitzes als ,,villa Biskupice que est junta Bithom versus Cracoviarn" durch Papst Innozenz IV. |
| 1246 | Festlegung der Grenzen des bischöflichen Besitzes auf der Hindenburger Flur durch eine Urkunde Herzogs Wladislaus von Oppeln. |
| 1260 | Bestätigung des bischöflichen Besitzes durch Herzog Wladislaus von Oppeln und gleichzeitige Erteilung der Genehmigung zur Besiedlung der Hindenburger Flur unter dem Breslauer Bischof Thomas I. nach deutschem Recht. Erteilung des Bergbauprivilegs (für Blei) an den Bischof. |
| um 1300 | Gründung von Zabrze, Zaborze und Sosnitza nach deutschem Recht. |
| 1305 | Die Orte Zabrze und Zaborze werden zurn ersten Male im ,,liber fundationis episcopatus Wratislaviensis", dem Gruendungsbuch des Breslauer Bistums mit seinen Einnahmeverzeichnissen, und zwar irn Register des Ujester Halts, als ,,Sadbre sive Cunczindorf" (Zabrze oder Kunzendorf) bzw. ,,Sabors" (Zaborze) erwähnt. |