50. Jahre Patenschaft Essen - Hindenburg OS

Das Programm

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Hindenburger und Hindenburgerinnen,
liebe Landsleute!

Im Bewusstsein der Verantwortung vor den geschichtlichen, wirtschaftlichen, kulturellen, religiösen und sozialen Leistungen der Hindenburger während der über 700jährigen Geschichte in der deutschen oberschlesischen Kulturlandschaft, in der Verpflichtung für eine friedliche Zukunft unserer Vaterstadt Hindenburg OS und unserer Heimat Oberschlesien im christlichen Europa der Zukunft, rufe ich Sie auf im Namen des Vertretungsausschusses "Hindenburg OS" bei der Patenstadt Essen zum kommenden
26. Hindenburger Heimattreffen
Das 26. Hindenburger Heimattreffen findet statt am: 13. und 14. September 2003
in der Gruga-Halle in Essen
Alle Hindenburger und ihre Nachkommen, Freunde Hindenburgs und Oberschlesiens sollen sich in die Pflicht genommen fühlen nicht nur am kommenden Hindenburger Heimattreffen teilzunehmen, sondern auch für das Treffen zu werben.

Auf Wiedersehen in Essen!
Hindenburg O/S Glückauf!
Damian Spielvogel
ihr Bundessprecher der Hindenburger
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Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.hindenburg-aktuell.de

Grußwort des Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger
Herzlich willkommen zum 26. Hindenburger Heimattreffen in der Essener Grugahalle!

Vor fünfzig Jahren übernahm die Stadt Essen die Patenschaft für die Stadt Hindenburg in Oberschlesien. Diese Patenschaft war 1953 für die Stadt Essen eine Selbstverständlichkeit; sie ist es noch heute.

Die Landsmannschaften als Forum für geflüchtete und vertriebene Menschen haben den Gedanken an die genommene Heimat aufrecht erhalten, als es nahezu unmöglich war, die Heimat zu besuchen. Sie haben Heimat gegeben, wo Heimat verloren war. Die regelmäßig in Essen stattfindenden Heimattreffen sind dabei Orte der Begegnung für alle jene, die sich der Geschichte und Gegenwart Oberschlesiens verbunden fühlen.

Wenn Polen im nächsten Jahr offiziell zur Europäischen Union gehört: Dann kommen wir einem geeinten und grenzenlosen Europa wieder einen Schritt näher, dann haben alte Grenzen keine Bedeutung mehr. Auch der beharrliche Einsatz der Landsmannschaften und Vertriebenenverbände hat dazu beigetragen.
Ich wünsche dem Hindenburger Heimatreffen 2003 einen harmonischen
Verlauf!

Dr. Wolfgang Reiniger
Oberbürgermeister
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Grußwort der Heimatkreisvertrauensfrau Marianne Mosler
Liebe Hindenburger,

Im Auftrag des Vertretungsausschusses Hindenburg O/S begrüße ich Sie herzlich in der Patenstadt Essen und nicht zuletzt die Mitglieder des Deutschen Freundschaftskreises in der alten Heimatstadt, die die weite Reise auf sich genommen haben, um uns wiederzusehen.

Wir feiern diesmal ein Jubiläum besonderer Art: Vor 50 Jahren, am 31. Mai 1953, begründete die Stadt Essen, Metropole des Westdeutschen Industriereviers, die Patenschaft über Hindenburg, Zentrum des oberschlesischen Industrie-gebietes
.
Diese Aufgabe übernahm die Stadt Essen in einer auch für sie schwierigen Zeit des Aufbaus, denn die "Krupp"-Stadt war im 2. Weltkrieg Ziel alliierter Bombenangriffe, die verheerende Spuren hinterließen. Dieser Akt der Solidarität, an dem sich ganz Westdeutschland beteiligte, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Wir wollen heute erneut unseren Dank für alle Hilfe bei der Eingliederung und Versorgung der Flüchtlinge und Vertriebenen zum Ausdruck bringen. Viele Bewohner aus dem Oberschlesischen Industrierevier fanden hier eine neue Heimat, die in ihren Strukturen den alten verlassenen Gebieten glich.

In diesem Zusammenhang möchte ich wieder zum Besuch unseres Heimatmuseums in Altenessen anregen, das auch das Interesse der hiesigen Bevölkerung findet.

Ein kostenloser Fahrdienst steht zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen allen hier in der Grugahalle und im Grugapark heitere und schöne Stunden des Wiedersehens in heimatlicher Verbundenheit.

„Glück auf"
Marianne Mosler
Heimatkreisvertrauensfrau
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