Die Patenschaft
Essen - Hindenburg OS

Entstehungsgeschichte
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Am 3. Mai 1953 übernahm die Stadt Essen die Patenschaft für die oberschlesische Stadt Hindenburg. Theodor Jurok, selbst Heimatvertriebener und Wegbereiter der Vertriebenenarbeit für die Gemeinde der Hindenburger, leitete 1951 in seiner Zeitung "Hindenburger Heimatbrief" die Suche nach einer Patenstadt für die ehemals deutsche Stadt ein. Nur ein Jahr später bekam Jurok die Möglichkeit, die Patenschaftsübernahme beim damaligen Essener Oberbürgermeister Dr. Hans Toussaint zu beantragen, aufgrund seiner guten Kontakte zu dem in Essen ansässigen Landesverband der vertriebenen Deutschen und dem Hindenburger Heimatverein.

Wappen der Stadt Zabrze

Historisches Wappen unserer Patenstadt Hindenburg OS

Ratsbeschluss
Im Oktober 1952 stimmte der Rat der Stadt Essen positiv über den Antrag ab, um die Verbundenheit mit dem deutschen Osten und den nahezu 50.000 Vertriebenen zu bekunden, die eine neue Heimat in Essen gefunden hatten. Auch die enge Beziehung zwischen dem schlesischen und dem Ruhrbergbau spielte bei der Entscheidung eine bedeutende Rolle, nicht zuletzt weil viele Oberschlesier im Ruhrbergbau arbeiteten.

Gefeiert wurde die neue Verbindung beim 1. Hindenburger Heimattreffen, das im Mai 1953 im Essener Rathaussaal stattfand und von 3000 Gemeindemitgliedern besucht wurde. Dabei überreichte Oberbürgermeister Toussaint Theodor Jurok die Patenschaftsurkunde. Seitdem finden alle zwei Jahre Treffen des Hindenburger Heimatvereins in Essen statt.
Das 26. Treffen markierte in diesem Jahr das 50-jährige Jubiläum der Patenschaft zwischen Essen und Hindenburg OS. Die Jubiläumsfeier fand am 13. und 14. September in der Grugahalle in Essen statt.
Theodor Jurok und  Oberbürgermeister Dr. Hans Toussaint
   
Patenschaftsurkunde
 

Theodor Jurok übergibt OB Dr. Hans Toussaint Ölgemälde und Fotoalbum zur Erinnerung