****

Stadtpräsidentin Malgorzata Manka-Szulik
besuchte die
„Hindenburger Heimatsammlung“ in der Patenstadt Essen

Am Freitag, 17.10.2008, besuchte die jetzige Stadtpräsidentin von Hindenburg OS, Malgorzata Manka-Szulik, zusammen mit weiteren Delegationsgästen aus Hindenburg OS, die im September 2007 neueingerichtete „Hindenburger Heimatsammlung / Hindenburg OS –gestern * Zabrze – heute“. Sie ist der dritte Stadtoberhaupt, der diese ständige Ausstellung besucht. Zuvor besuchten diese Sammlung die Stadtpräsidenten Roman Urbanczyk und Dr. Jerzy Golubowicz, wobei sie die erste Stadtpräsidenten ist, die die neueingerichtete Heimatsammlung am neuen Standort in der alten Luisenschule aufsuchte (bei der Neueröffnungsfeier vor einem Jahr war ihr Stellvertreter, Krzysztof Lewandowski, anwesend). Seitens des Vertretungsausschusses „Hindenburg OS“ bei der Patenstadt Essen waren der Heimatkreisvertrauensmann, Dipl.-Ing. Damian Spielvogel, die Betreuerin der Heimatsammlung, Helga Zöllig, und das Vertretungsausschussmitglied, Hans-Jürgen Zöllig, anwesend. Durch die Sammlung führte, Dr. Veronika Grabe, die im Auftrag des Vertretungsausschusses diese Sammlung eingerichtet hatte. Die Stadtpräsidentin Manka-Szulik zeigte sich sehr zufrieden mit der Ausstellung, der Fülle der Exponaten und der modernen Art der Präsentation.
Anzumerken ist, dass die „Hindenburger Heimatsammlung“ die einzige Sammlung dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland ist, da eine sogenannte „Moderne Visitenkarte“ der jetzigen Stadt Hindenburg OS, selbst von dieser eingerichtet, ein fest integrierter Bestandteil dieser  darstellt, und die Stadt Hindenburg OS derzeit keine geschichtliche Präsentation der eigenen Stadtgeschichte anzubieten hat.
Nach der offiziellen Eintragung in das Gästebuch überreichte die Stadtpräsidentin Manka-Szulik ein Gastgeschenk (ein Buch und eine Graphik) und bedankte sich bei allen, die für die Entstehung und die jetzige Pflege Sorge tragen.
Zuvor wurde die Stadtpräsidentin Manka-Szulik vom Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger bei einem Stadtempfang in der 22. Rathausetage begrüßt, bei dem auch die Amtskollegen aus den Essener Partnerstädten Nishnij Nowgorod, Sunderland und somit auch aus der Essener Kooperationsstadt Hindenburg OS (Zabrze) willkommen geheißen wurden. „Der Besuch beweist die Teilhabe an der Entwicklung der Stadt Essen und nutzt dem Erfahrungsaustausch der Städte. All das macht eine Partnerschaft aus und führt dazu, dass sich die Menschen unserer Partnerstädte begegnen“, so Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger in seiner Begrüßungsrede. Reiniger nutzte die Gelegenheit und informierte die Gäste über das Kulturhauptstadtprojekt „Twins“. Als Gastgeschenk überreichte Reiniger den Besuchern den Ausstellungskatalog „Gold vor Schwarz“ und die Gedenkmünze zum 50. Jubiläum des Ruhrbistums. Die Stadtoberhäupter besuchen in Essen unter anderem die Ausstellung „Gold vor Schwarz. Der Essener Domschatz auf Zollverein“. Der Essener Domschatz ist einzigartig unter den deutschen Kirchenschätzen. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Bistums Essen präsentierte das Ruhr Museum diese Sammlung wertvoller Kostbarkeiten vor den geschwärzten Wänden der ehemaligen Kohlewäsche auf Zollverein – ein Kontrast, wie er stärker nicht sein kann.

D.Sp.